Frauen Union der CDU Rösrath

Keine Werbung für den Schwangerschaftsabbruch

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Eine Veranstaltung zur Information und Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten Silvia Pantel, Dr. Hermann-Josef Thebroke und Karsten Möring


Am 09.05.2018 hatte der Evangelische Arbeitskreis und die FrauenUnion der CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis die Bundestagsabgeordneten Silvia Pantel, Karsten Möring und Dr. Hermann-Josef Tebroke zur zu dieser öffentlichen Gesprächsrunde eingeladen, um die Meinung und Strategie der CDU in Berlin zu erfahren und zu diskutieren.
Dabei wurde noch einmal herausgestellt, dass ein Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich strafbar ist und nur in Ausnahmefällen straffrei bleibt. Zwingende Voraussetzung dafür ist eine Beratung durch anerkannte Fachleute. Weil der Schutz des ungeborenen Lebens ein hohes, im Grundgesetz verbrieftes Gut ist, sollen Beratung und medizinischer Eingriff nicht von ein und derselben Instanz durchgeführt werden. Die Beratung soll frei von Interessen durchgeführt werden. Nach Auffassung des EAK würde eine Werbung von Ärzten für einen Schwangerschaftsabbruch zu einem Interessenskonflikt führen und ist daher abzulehen.
Ausdrücklich erlaubt ist aber in den Beratungsstellen die Information über Ärzte, die Schwangerschaftsabrüche vornehmen. "pro familia" und "donum vitae" z. B. geben die Adressen von diesen Ärzten zusammen mit zahlreichen weiteren Merkblättern weiter. Ein Informationsdefizit bei den betroffenen Frauen somit besteht nicht.

Die Veranstaltung endete mit dem klaren Votum, dass die CDU – Fraktion in Berlin gegen den SPD-Antrag stimmen wird. Um ein deutliches Zeichen zu setzen, wird Sie sich dabei auch nicht auf eine Gewissensentscheidung des Einzelnen einlassen.